Physiotherapie – Bewegung kann Spaß machen

„Funktion formt das Organ.“

Ute HolsteinEvolutionär hat sich der menschliche Körper an die Bedingungen unserer Umwelt angepasst und sich aus diesen Bedingungen heraus geformt.

Organe für die Gewinnung von Energie,
Knochen für Stabilität und Schutz,
Gelenke und Muskeln für Mobilität und Kraft.

Der menschliche Körper stellt eine Komplexität von Funktionen dar, welche in ihrer Fähigkeit zur harmonischen Zusammenarbeit immer wieder Faszination und Staunen auslösen.

Kommt es in dieser Zusammenarbeit zu einer Funktionsstörung zeigen sich diese in Form von Schmerzen und/oder Bewegungs- bzw. Aktivitätseinschränkungen.

Genau hier kommt die Physiotherapie ins Spiel.
Gezielte Behandlungstechniken des Therapeuten in Kombination mit Bewegungsübungen durch den Patienten können Funktionsstörungen und damit auch Schmerzen auf natürliche Weise lindern bzw. heilen.
Damit Bewegung wieder Spaß macht!

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Physiotherapeut/-in ist ein Heilberuf, der in Deutschland seit 1994 durch das Masseur- und Physiotherapeutengesetz (MPhG) geregelt ist. Bis dahin galt in den alten Bundesländern die Bezeichnung „Krankengymnast/in“.
Die Ausbildung findet in drei Jahren an staatlich zugelassenen Schulen sowie entsprechenden Praktikumseinrichtungen statt. Ein staatliches Examen mit schriftlichem, mündlichem und praktischem Teil bildet den Abschluss.
Die hauptsächliche Aufgabe eines Therapeuten besteht, nach ärztlicher Verordnung, mit Mitteln der Physiotherapie wie Heilgymnastik, Massage, Wasser, Wärme, Kälte oder Elektrotherapie den Heilungsprozess anzuregen bzw. zu fördern.
Dabei sollen vor allem Störungen des Bewegungssystems (Traumata, Arthrose,etc.), der inneren Organe (Asthma, Bronchitis, Herzinfarkt, etc.) sowie Störungen der Bewegungsentwicklung und Bewegungssteuerung (neurologische Erkrankungen) positiv beeinflusst, wenn nicht sogar behoben werden.